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RÜCKBLICK

Ein schöner Abend in der Alten Oper in Frankfurt.

 
„Der frühe Vogel...“ nach dieser altbekannten Weisheit handelte der Vorsitzende des Kulturkreises, als er seinen Vorstandsmitgliedern im September 2025 vorschlug, den Gala-Abend mit Star-Tenor Jonas Kaufmann, in der Alten Oper in Frankfurt seinen Mitgliedern und Gästen anzubieten.
 Die Zustimmung war einstimmig, und gesagt- getan, wurden erst einmal 30 Karten vorsichtshalber bestellt, zehn Plätze wurden von Pro Arte ausnahmsweise bis Dezember für uns reserviert.
 Nachdem unser Vorhaben bekanntgemacht war, begann der Run auf die Tickets und die waren dann auch bis kurz vor Weihnachten vergeben.
 
Am 09.Mai 2026 war es dann so weit, dass alle 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer voller Erwartung in den Bus steigen konnten, um endlich den angekündigten Gala Abend mit Jonas Kaufmann und der schwedischen Sopranistin Mali Byström zu erleben.
 Und es war nicht nur ein Erlebnis, es war ein Genuss, diese zwei großartigen Stimmen live zu erleben und hören.
 Die Philharmonie Baden-Baden unter Jochen Rieder vollendete nach allen Regeln der Kunst die dargebotenen Ungarischen Operettenlieder wie die „Csárdasfürstin“, „Gräfin Mariza“ „Zigeuenrbaron“
 und viele weiter bekannte Stücke, die manche im Publikum heimlich mitsangen.
 Nach über 2 Stunden des offiziellen Programms begannen die Zugaben, die sich bis auf 7 Gesangstücke, inklusive Tänzchen der beiden mit dem Dirigenten, ausweiteten, bis dieser schließlich seine Noten unter den Arm klemmte und das Podium, dem Publikum zuwinkend, verließ.
 
Es war ein schöner Abend, den man so schnell nicht vergessen kann.
 
Diashow
Besuch der Gebr. Grimm Märchenspiele im Amphitheater Hanau am 09.07.2026
An einem schönen Sommertag besuchte der Kulturkreis der Großgemeinde Ranstadt im Rahmen
der Ferienspiele der Gemeinden Ranstadt und Glauberg mit 20 Kindern und 6 Begleitpersonen die
Brüder Grimm Festspiele im überdachten Amphitheater im Schlosspark Hanau.
Aufgeführt wurde das Märchen "Schneewittchen" in einer modernen Version mit Musik.
Bei den Zwergen lernt sie, dass es nicht nur auf Schönheit und Äußerlichkeiten,
sondern auf innere Werte und Mut ankommt.
Sie heiratet demzufolge auch nicht den Prinzen, der nur auf ihr Vermögen aus ist, sondern einen Zwerg!
Eine gelungene, moderne Interpretation des Märchens, der die Kinder staunend folgten.
Fröhlich ging es nach der Aufführung mit dem Bus zurück nach Ranstadt.
Ein großes Kompliment an die lieben Kinder, mit denen der Ausflug eine Freude war!

 
Eine 3-Tagesfahrt
 
mit kulturellen – geographischen und historischen High Lights.
 
Mit 50 erwartungsvoll und frohgestimmten Mitgliedern  und Gästen des  Kulturkreises, setzte sich der Bus des Niddaer Busunternehmens, Gebr. Stoll, mit den uns bestens bekannten Alexander und Lilli Stoll am Steuer  am 29.07.2026 in Richtung  Süden in Bewegung.
 
Das erste Ziel war das 4 Sterne Hotel Montfort im Vorarlberger Feldkirch.
 
Bevor es dann zur Seebühne nach Bregenz ging, wurde noch ein     3-Gänge Menü vom Hotel serviert, denn die Vorstellung der Oper „La Traviata“ versprach, dass es ein langer Abend werden wird.
 
„La Traviata“, eine Oper von Guiseppe Verdi, Libretto von Francesco Maria Piave, erzählt die tragische Liebesgeschichte der Kurtisane Violetta Valéry und des jungen Aristokraten Alfredo Germont. Sie beleuchtet die Konflikte zwischen individuellen Wünschen und gesellschaftlichen Erwartungen vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Zwänge im Paris des 19. Jahrhunderts.
 
„La Traviata“ ist ein zeitloses Juwel in der Krone der Opernwelt. Es ist eine Äußerung von Verdis musikalischem Genius.  Die Oper wurde erstmals am 6. März 1853 im Teatro La Fenice in Venedig aufgeführt.
Quelle: Wikipedia
 
Die Abendvorstellung von „La Traviata“ bei den Bregenzer Festspielen am 29.Juli 2026 war sehr gut besucht, mit rund 7.000 Zuschauern.
 
Hintergrund der Aufführung
 
  • Inszenierung: Damiano Michieletto,
  • Bühne Paolo Fantin, Kostüme Carla Teti
  • Musikalische Leitung: Kirill Karabits und Pietro Rizzo
  • Darstellung: In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
             
                                                                          
 
Der zersplitterte Spiegel, vergleichsweise ein abstraktes Sinnbild für ein Leben, das implodiert, hat eine Fläche von rund 700 qm und ragt an ihrer höchsten Stelle über 25 Meter in die Höhe.
 
Sie besteht aus 86 Spiegelsplittern.
 
Die schwarze Kugel, die am Ende aus dem Spiegel in den Vordergrund schwebt und die tödliche Krankheit beziehungsweise Violettas Tod durch Tuberkulose symbolisiert, hat einen Durchmesser von 6 Meter.
 
Die Blumen, die zum Abschluss aus dem Wasser wachsen versinnbildlichen den Garten Eden, in den Violetta glücklich und zufrieden entschwebt.
 
Der lange Abend hat sich gelohnt, denn die Vorstellung selbst und die beeindruckende Bühnengestaltung waren ein Erlebnis, das lange in Erinnerung bleiben wird.
 
Geführt von der Schweizerin Joana Lisa Braun, Astrologin, Coach und Reiseleiterin begann der zweite Tag nach einer kurzen Nacht und nach dem Frühstück mit einer Fahrt durch Lichtenstein ins schweizerische Chur, um von dort, im reservierten Zugabteil der Räthischen Eisenbahn, der Rheinschlucht - auch scherzhaft „Swiss Grand Canion“ genannt - entlang bis Ilanz zu fahren um dort wieder in den wartenden, heimatlichen Bus zu steigen.
 
Weiter ging es über Disentis, wo oberhalb von Disentis, auf 2‘344 m. ü. M., der Rhein, aus dem See „Lai da Tuma“ (Tomasee), seinen Anfang nimmt.
 
Den atemberaubenden Oberalppass nutzend, brachte uns der Bus zum höchstgelegensten Leuchtturm der Welt, der auf 2.046 m liegt.
 
Warum ein Leuchtturm in den Alpen, mitten in den Schweizer Bergen?
 
Er war ursprünglich als touristische Attraktion konzipiert, zusammen mit einem richtigen Schiff. Das Schiff ist aber noch nicht angekommen. Also steht der Leuchtturm jetzt da und wartet auf das Schiff, das aus Rotterdam kommen soll. Auch der Leuchtturm stammt aus Rotterdam, sein Original steht im Maritiem Museum. Er stand einst in Hoek van Holland an der Mündung des Rheins ins Meer.  Jetzt steht eine Kopie des 10 Meter hohen Leuchtturms in der Nähe der Quelle des Rheins.
 
Weiter fuhren wir bergab nach Andermatt, um auf den Gotthardtpass zu gelangen.
 
Auf halber Strecke wurde auf der Raststätte „Gotthardt Nord“ eine Pause für ein Mittagessen eingelegt.
 
Anschließend ging es zu einem Fotostopp am Vierwaldstätter See und weiter nach Schaffhausen zum Schlössli Wörth, der Schiffsanlegestelle des Rheinfalls. Mit einem Schiffkonnten wir den Rheinfall aus nächster Nähe genießen.
 
Der Rheinfall ist einer der mächtigsten Wasserfälle Europas, mit einer Höhe von 23 Metern und einer Breite von 150 Meter, wobei bei mittlerer Wasserführung 373 Kubikmeter Wasser pro Sekunde über die Felsen stürzen.
 
Er gehört mit dem gleich hohen Sarpsfossen in Norwegen und dem doppelt so hohen Dettifoss auf Island zu den drei grössten Wasserfällen in Europa. Dabei ist der Sarpsfossen mit durchschnittlich 577 m³/s wasserreicher, jedoch komplett durch Kraftwerksbauten verstellt. Der Dettifoss führt nur etwa halb so viel Wasser, ist aber als Einziger der drei Fälle vollkommen unberührt.                                                                      Quelle: Wikipedia
 
Der Rheinfall ist von Fischen aufwärts nicht zu überwinden, außer dem Aal, der sich außerhalb des Flussbettes auf dem Land über die Felsen hinauf schlängelt.
 
Abschließend kamen wir nach ca. einer Stunde Busfahrt im Hotel Sternen in Geisingen/Hausen, die Stadt an der jungen Donau an, und schlossen den erlebnisreichen Tag mit einem gemeinsamen Abendessen in geselliger Runde ab.
 
Und bevor es dann am 3. und letzten Tag nach Hause ging, wurde noch der Stammsitz des Preußischen Königshauses, die Burg Hohenzollern, auf dem 855 m. hohen Zollerberg besichtigt. Die Burg ist weithin sichtbar und bietet gegenteilig eine Sichtweite bis 100 Km.
 
Die Hohenzollern-Dynastie blickt auf eine rund 1.000-jährige Geschichte zurück und brachte Zollergrafen, schwäbische Fürsten, fränkische Burggrafen, brandenburgische Kurfürsten sowie die preußischen Könige und deutsche Kaiser hervor.
 
Im Jahr 1061 wurden die ersten Familienmitglieder urkundlich erwähnt.
 
Im 15. Jahrhundert wurde die Festung durch einen Krieg zerstört. Im 18. Jahrhundert zerfiel die inzwischen wieder aufgebaute zweite Burg zu einer Ruine.
 
An einem Sommerabend 1819 besuchte der damals 23-jährige preußische Kronprinz Friedrich Wilhelm die Ruine und beschloss den Stammsitz seiner Dynastie wieder aufbauen zu lassen. In den Jahren 1850 bis 1867 wurde sein Traum verwirklicht.
 
Die heutige Burganlage wurde von beiden Seiten des Hauses Hohenzollern gemeinschaftlich wiederhergestellt und befindet sich bis heute in deren Privatbesitz. Sie dient seit nahezu 1.000 Jahren als zeitweiliger Wohnsitz der Familie.
 
Georg Friedrich Prinz von Preußen und Sophie Prinzessin von Preußen waren während unseres Besuches auch anwesend.
 
Nach einer kurzen Einführung über die Geschichte der Burg, konnte man diese eigenständig besichtigen,
 
Nach dem Mittagessen im Café – Restaurant der Burg, traten wir gegen 14:00 Uhr die Heimreise an.
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